Frühstücksmuffel? Ja? Nein? Manchmal?
Beim Thema Frühstück scheiden sich die Geister. Jeder von uns kennt die Klassiker: „Frühstücke wie ein Kaiser …“ oder „Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages.“
Hand aufs Herz 🙂 – damit sind wir doch alle groß geworden, oder?
Aber schauen wir es realistisch an: Wir leben hierzulande nicht mehr in Zeiten akuter Nahrungsmittelknappheit. Niemand fällt sofort um, wenn eine Mahlzeit – ganz gleich welche – einmal ausfällt. Und ja: Jeder sollte so frühstücken, wie es sich für ihn gut und stimmig anfühlt.
Manche brauchen morgens ein ausgiebiges Frühstück, um in Schwung zu kommen. Es gibt ihnen Energie, Struktur und den „Kick“ für den Tag. Andere bekommen früh kaum einen Bissen herunter. Sie müssen erst einmal wach werden, den Motor langsam starten, bevor überhaupt an Essen zu denken ist. Für mich gilt ganz schlicht: Bist du hungrig, dann iss. Bist du nicht hungrig, dann lass es sein.
Genau so lebe ich es auch.
Mal darf es üppig sein, mal bin ich eher asketisch unterwegs. Wichtig ist mir nur, keine Heißhungerattacken entstehen zu lassen. Denn das wäre kontraproduktiv – gerade im Keto-Alltag. Unkontrolliertes Essen erhöht die Gefahr, mein Kohlenhydratlimit zu überschreiten und aus der Ketose zu rutschen.
In der Praxis lasse ich mich ungern in eine Frühstücksschublade stecken. Abwechslung tut mir gut.
Wenn ich sehr früh aufstehen muss (ächz), bekomme ich schlicht nichts herunter – man kann mich mit Essen jagen. Starte ich entspannter in den Tag, genieße ich gerne ein Omelette, Sahnequark, ein Stück Ketobrot oder sogar eine warme Gemüsesuppe. Ganz nach Stimmung und Bauchgefühl. Laut meiner besseren Hälfte habe ich dabei manchmal durchaus „interessante“ Vorlieben. Ich nenne es kulinarische Freiheit. 😉
Am Wochenende ziehe ich das Frühstück gern nach hinten raus – Open End! Nach dem Aufwachen gibt es dann oft erst einmal einen Bulletproof Coffee.
Dieser liefert vor allem Fett, kaum Kohlenhydrate und nur minimale Mengen Protein. Für mich hat das den Vorteil, dass ich im Fettstoffwechsel bleibe, mein Blutzuckerspiegel stabil bleibt und ich gleichzeitig lange satt bin. Die Ketose läuft – im wahrsten Sinne des Wortes – geschmeidig weiter.
Am Ende ist jeder Morgen anders. Und genau das mag ich.
Und wie frühstückst du?
Einen schönen Start in den Tag und alles Liebe
Kerstin
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