Nussige Blumenkohl-Kürbis Polenta mit Entenkeule - Niedergarmethode

Kerstins Keto, Blumenkohl-Kürbis Polenta mit Entenkeulen - Niedergartemperatur

Lecker! Wir haben uns Samstag Abend köstliche Entenkeulen mit einer nussigen Blumenkohl Polenta, verfeinert mit etwas Kürbispüree, gegönnt. Die Ente haben wir mit der Niedergarmethode gegart. Das was herrlich, denn es hat sich kaum Geruch in der Küche manifestiert. Erst als wir den Grill für die letzten 10 Minutenn zugeschaltet haben, kam der typische Entenbratduft. Die Polenta habe ich übrigens eine gute Stunde vorher vorbereitet. So kam alles zeitgleich - ohne Stress - auf den Teller.

Das wirklich schöne an der Niedergartemperatur ist, dass hinterher nicht alle 4 Wände überaus intensiv nach Ente riechen. Der hartnäckige Geruch entwickelt sich erst, sobald der Grill in Aktion kommt. Der ist aber zwingend nötig, denn ansonsten bleibt die Entenhaut recht farblos.

Lecker! Was man alles Feines mit Blumenkohlreis machen kann. Ich bin immer wieder neu begeistert. Mittlerweile kaufe ich mehrere Köpfe ein. Zerkleinere ihn in meinem Foodprocessor (Impulsmixer), lasse ihn über Nacht zum trocknen in einer Schale im Kühlschrank stehen und portioniere ihn dann am nächsten Tag in Gefrierbeutel. Mit etwas Öl und ein wenig Brühe oder Wasser gieße ich ihn dann bei Bedarf in einer Pfanne wieder an und lasse ihn ca. 8 - 10 Minuten braten. Dann ist er einfach schon mit einer Prise Salz und Gewürzen nach Wahl fertig als einfache Beilage.

nussige Blumenkohl-Kürbis polenta mit Entenkeule

2 Portionen mit reichlich Blumenkohl Polenta


Entenkeulen

2 Entenkeulen, á ca. 350 g

Olivenöl

Meersalz

 

 

Blumenkohl Polenta

500 g Muskatkürbis *

120 ml Wasser

etwas Salz

 

1 Zwiebel, ca. 50 g

1 Stück Ingwer, ca. 1 cm

400 g Blumenkohlreis

1 EL Ghee

200 - 250 ml klare Brühe (ohne KH)

55 g Parmesan, gerieben

etwas frischer Zitronensaft

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Rosa Salz

 

Nussiges Topping

30 g Zedernüsse

30 g Kürbiskerne

1 TL Erythrit, gold

1 TL gehackter Rosmarin, frisch

 

1 Bogen Backpapier



  1. Entenkeulen waschen, trocken tupfen, leicht einölen und von allen Seiten mit ein wenig Salz einreiben.
  2. Backofen auf 80 °C, Ober- und Unterhitze, vorheizen.
  3. Auf das mittlere Rost eine feuerfeste Form mit einschieben.
  4. Keulen in die Form legen und für knapp 3 Stunden garen lassen.
  5. in den letzen Minuten, nochmal den Grill für ca. 10 - 12 Minuten zuschalten, damit die Entenhaut noch bräunt und leicht knusprig wird.
  6. Dabei unbedingt die Keulen im Blick behalten, schnell können sie nämlich auch mit dem Grill einfach nur schwarz werden, dann die Grilltemperatur runter drehen und dem Ganzen etwas mehr Zeit - für eine schöne Bräunung - gönnen.
  1. Muskatkürbis schälen, vom Frucht-kernfleisch befreien und in Würfel aufschneiden.
  2. Wasser und Salz in einen Topf geben.
  3. Kürbiswürfel dazugeben und für ca. 10 - 15 Minuten simmern lassen.
  4. Immer mal wieder gucken ob nichts anbrennt!
  5. Abschließend den Kürbis glatt pürieren.
  1. Ghee in einer großen Pfanne oder Topf erwärmen.
  2. Blumenkohlreis dazu geben und mit der Brühe aufgiessen.
  3. Reis für ca. 8 Minuten dünsten lassen.
  4. Kürbispüree dazu geben und einrühren.
  5. Anschließend den geriebenen Parmesan unterrühren.
  6. Mit etwas frischem Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.
  1. Nüsse, Kerne und Erythrit in eine Pfanne geben und bei mittlerer Temperatur unter regelmäßigen Wenden, leicht bräunen.
  2. Rosmarin einrühren.
  3. Pfanneninhalt auf einem Bogen Backpapier verteilen und gut auskühlen lassen.

Da ich die Polenta und Nuss-Kernmischung etwa eine gute Stunde vorher vorbereit habe. Muss ich die Polenta nur noch einmal erwärmen.

Verteile 2 Portionen auf die Teller, lege die Entenkeule darauf, wer mag träufelt noch etwas von dem Entenfett aus der feuerfesten Form darüber. Das Ganze mit reichlich Nuss-Kernmischung krönen!

 

Ich wünsche euch allen einen muckeligen Herbst und lasst es euch schmecken!


TIPP: Abseits der großen Marken, gibt es durchaufs köstliche Brühe ohne Zucker und mit 0 KH. Es lohnt sich also, die Augen mal ordentlich schweifen zu lassen.

 

* Der Muskatkürbis gehört in der Kürbisfamilie zu den Moschuskürbissen. Er hat ein sehr frisches-fruchtiges Fruchtfleisch mit einer leichten Muskatnote. Das macht ihn auch so individuell und wundervoll aromatisch. Zudem hat er weniger KH als viele andere Kürbissorten. Alternativ - wie auch hier im Rezept - benutze ich den Hokkaidokürbis mit 2 zugedrückten Augen (der KH - Anteil ist höher, aber er schmeckt ebenfalls sehr gut).


Ihr habt Fragen? Es schmeckt euch super? Alles in Butter?

Schreibt mir gerne eine persönliche Nachricht an post@kerstins-keto.de oder hinterlasst mir hier unten ein Kommentar. Viel Spaß beim genußvollem Keto- Kochen & Backen! Eure Kerstin

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