oder: Beschriften wäre klug gewesen 🤣
Ich lache mich gerade wirklich schlapp. Und wisst ihr warum?
Wer mir schon länger folgt und meine Rezepte kennt: Ich bin ja ein großer Fan davon, Teigreste einzufrieren. Ganz nachhaltig. Ganz organisiert. Ganz vorbildlich. Theoretisch. Praktisch war ich in den letzten Wochen allerdings offensichtlich zu faul, meine eingefrorenen Schätze zu beschriften. Und nun ja … das Universum hat sich dafür bedankt.
Eigentlich wollte ich aus meinem Tarte-Basic-Boden ein paar hübsche Keto-Kipferl backen. Gesagt, getan. Gebacken. Probiert. Beim Probieren dachte ich schon: Hm. Interessant. Anders. Ungewohnt. Meine Kipferl sind … sagen wir mal … ohhhkeyyyy. Essbar. Aber nicht dieses „Oh mein Gott, die musst du unbedingt nachbacken“-Gefühl. Eher Kategorie: „Nun ja.“
Und dann kam der eigentliche Höhepunkt.
Für meine geplante Rosenkohl-Tarte öffne ich frohen Mutes die nächste Box – und finde … Sellerie. SELLERIE! Ich stand wirklich kurz sprachlos in meiner Küche. Offenbar war ich beim Einfrieren nicht nur unbeschriftet, sondern auch ein klein wenig verwirrt unterwegs. Oder sehr optimistisch. Oder beides.
Die Moral von der Geschicht? Beschriften schadet nicht.
Aber wisst ihr was? Genau diese kleinen Pannen liebe ich mittlerweile fast ein bisschen. Früher hätten sie mich genervt. Heute bringen sie mich zum Lachen. Und erinnern mich daran, dass auch in einer strukturierten Keto-Welt Platz für Chaos sein darf. Perfektion ist schön. Aber Persönlichkeit ist schöner. Und jetzt entschuldigt mich bitte – ich muss Rosenkohl retten und Sellerie neu verplanen 🤣.
Alles Liebe
Kerstin

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