Ich liebe, was ich tue.

kochen. leben. lachen. Freunde. Familie. genussmomente.

Hallo. Ich bin Kerstin.

Kerstin Günther-Bauer, Kerstins Keto

Ich bin immer auf der Suche nach genussvollen Gerichten. Nach Inspirationen. Nach Gewürzen. Nach Aromen. Nach einfachen und ehrlichen Zutaten – einfach nach leckerem Essen!

 

So ein Anspruch ist schon in einer Küche, die sich keinerlei Beschränkungen auferlegt keine ganz einfache Sache, aber in der Welt der ketogenen Ernährung ist das tatsächlich immer wieder eine spannende und anspruchsvolle Herausforderung. Aber dafür sind Herausforderungen ja schließlich auch da und ich stelle mich tagtäglich mit großer Freude und Leidenschaft dieser Challenge. Dabei spielt das Experiment und das Wagnis, neue Wege zu beschreiten und ungewöhnliche Kombinationen zu testen eine ganz entscheidende Rolle.

 

Und ganz ehrlich: nicht jedes meiner Koch- und Küchenexperimente ist von Erfolg gekrönt. Es gab schon implodierende Teigmassen, pappige Kuchenversuche, quallige Zucchininudeln und auch von guten Freunden kamen Kommentare wie zum Beispiel "das ist keine Pizza ... das schmeckt eher wie Spekulatius mit Tomatensauce!". Das spornt mich aber eher an, weiter zu experimentieren. Und ich kann euch versichern, dass sich die Beharrlichkeit auszahlt – mittlerweile hat sich ein ganz ansehnlicher Fundus an wirklich leckeren Rezepten und Gerichten gebildet, den ich gerne mit euch teile.

 

Mein Weg zu Keto begann mit der Vision, durch eine gezielte Ernährung meine Gesundheit maßgeblich zu verbessern. Das war für mich der zentrale Auslöser, um überhaupt in die Gefilde dieser Küche vorzustoßen. Die ketogene Ernährung wird ja gerne mal als Tipp für Diäten und Schlankheitskuren ins Gespräch gebracht aber für mich war ein ganz anderer Aspekt die Motivation. Die Keto-Küche, wenn man sich ernsthaft darauf einlässt, hat einen weiteren faszinierenden Effekt: Durch den niedrigen Blutzuckerspiegel stellt sich der Körper auf Fettverbrennung um und das hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen, auf das Wohlbefinden, auf das Altern, auf die kognitiven Fähigkeiten, möglicherweise sogar auf eine Reduktion von Entzündungen bei Autoimmunerkrankungen wie z. B. bei der Multiple Sklerose und vieles mehr.

 

Schlussendlich ist es schwer zu sagen, ob alleine die Umstellung auf die ketogene Ernährung eine Besserung oder Stabilisierung meiner Gesundheit bewirkt hat – ein ganzheitliches Wohlbefinden (zu dem natürlich gutes, gesundes und leckeres Essen gehört) wird sicherlich von vielen Faktoren beeinflusst. Fazit ist aber, dass ich mich seit Anfang 2015 so ernähre und dass es mir sehr gut dabei geht.

 

Also: ganz egal, ob ihr langfristig eure Gesundheit unterstützen wollt oder vielleicht doch nur mal was ausprobiert, habt Spaß beim Kochen und stöbert gerne in meinen Rezepten, Tipps und Vorschlägen herum. Lasst euch inspirieren und hinterlasst mir gerne ein paar Zeilen. Ich freue mich darauf.

 

Kerstin


Mein Weg zu Kerstins Keto

Steinig. Aber Erfolgreich.

Kerstins Keto, Glückseligkeit

Wenn man keinem Schlankheitswahn hinterherläuft und auch nicht mal eben aus einer Laune heraus sich einer Trendernährung hingeben möchte, gibt es eigentlich keinen wahren Grund sich anders zu ernähren. Oder?

Aus Jux und Dollerei bin ich jedenfalls nicht darauf gekommen. Ich war schon immer ein ausgeprägter Genussmensch und liebe es, Essen zu zelebrieren, Feste zu feiern, einfach das Leben zu genießen. Warum ich dennoch anfing, mich für die ketogene Ernährung zu interessieren? Nun, da muss ich wohl ein wenig ausholen. Im Jahr 1998 wurde bei mir Multiple Sklerose diagnostiziert. In der Vergangenheit gab es Abschnitte, in denen es mir ausgezeichnet ging aber manchmal war ich auch Schub geplagt. Mit meiner durchaus positiven Einstellung lebe ich dennoch im Einvernehmen mit meiner MS. Irgendwie stelle ich mir eine WG vor. Eine Mitbewohnerin namens MS in meinem Körper ...

2015 war meine Mitbewohnerin plötzlich der Ansicht, mehr Raum einnehmen zu wollen. Holterdiepolter weckte mich dieses Verhalten aus meinem Dornröschenschlaf. Ich bekam es plötzlich mit der Angst zu tun und fühlt mich vom Leben überfordert. Ich war wütend auf alles und jeden, der meinen Weg kreuzte. Doch die miesepetrigen Gefühle zogen irgendwann weiter und ich wollte etwas finden, womit ich meine gesundheitlichen Rahmenbedingungen (zusätzlich zur klassischen Medizin) pimpen konnte.

Ein paar Tage später, bei einem gemütlichen Mädelabend, erzählte mir meine Freundin Christin von einem sehr interessanten Fernsehbeitrag. Hier wurden gezielt Lebensmittel zusammen gestellt, die einen positiven Einfluss auf bestimmte Krankheitsbilder haben können.
Interessant, oder?

In dieser Nacht machte ich kein Auge zu. Ich recherchierte und las alles, was ich nur irgendwie im Internet finden konnte. Das Zauberwort hieß für mich ketogene Ernährung.

Ich fand heraus, dass die ketogene Ernährung sich bei MS möglicherweise positiv auf den Körper auswirken könnte. Konkret:  Eventuell könnten Entzündungsprozesse im Zentralen Nervensystem eingedämmt oder sogar verhindert werden. Zudem soll sich unter anderem die ketogene Ernährung positiv auf den Stoffwechsel auswirken können. Sich fitter und gesünder zu fühlen, wollen wir das nicht alle?

Wenn ich das wirklich durchziehen wollte, musste ich mich von jetzt an mit größter Sorgfalt dem Thema annähern. Fragen hatte ich viele. Antworten wenige.

 

Ein Buch, eines Ernährungswissenschaftler-Ehepaars aus den USA, wurde für mich zum Volltreffer. Allerdings kristallisierte sich schon beim ersten durchblättern heraus: das wird alles andere als ein sonniger Spaziergang. Alle mir bisher bekannten Essensgewohnheiten würde ich über Bord werfen müssen. Doch mein Optimismus hielt stand.

In diesem Zusammenhang war für mich auch sehr wichtig, dass die ketogene Ernährung kein esoterischer Schnickschnack ist. Sie ist evolutionstechnisch und medizinisch bekannt als eine fettreiche und kohlenhydratarme Ernährungsform (eingesetzt zum Beispiel bei Kindern, die an Epilepsie erkrankt sind).

Meine Liste an positiven Eigenschaften bezüglich der ketogene Ernährung wurde länger und länger. Ich war bereit, meinen Körper in den nächsten Monaten, in eine Fett verbrennende Maschine umzuprogrammieren. Mein erstes Ziel war schnell gesteckt: 12 Monate durchhalten (das habe ich mittlerweile ja schon längst erfolgreich überschritten).

Blauäugig aber hoch motiviert, meisterte ich die ersten Schritte. Es erwies sich schwerer als gedacht, sich der westlichen Essenskultur mit reichlich Brot, Nudeln und Kartoffeln vollständig zu entziehen. Mein sturer Kopf hat mich durch die anfänglich ziemlich anspruchsvolle Zeit getragen.

Konsequent wuselte ich durch unseren Haushalt. Mein Mann machte große Augen als Mehle, Zucker, alle industriell verarbeiteten Produkte, Nudelpakete, Kartoffelvorräte aus der Küche verbannt wurden. Gut, einmal Pizzamehl und ein paar Spaghetti habe ich aufgehoben. Tse, tse, tse! Nicht für mich! ICH habe mich für Keto entschieden, aber ich verlange von niemanden, auch von meinem Mann nicht, mit mir gleich zu ziehen. Ich freue mich natürlich, wenn es Freunden und Familie gut bei uns zu Hause gut schmeckt, aber ich bin kein Messias. So hat mein Mann natürlich auch seine eigenen Schubladen, gefüllt mit Gummibärchen, Marmelade und co. Das ist auch richtig so. Dass sich sein Geschmack mit der Zeit auch ein wenig zu mehr unverarbeiteten Nahrungsmittel umstellt, freut mich natürlich diebisch und macht vieles einfacher.

Prägende Erlebnisse in der Anfangszeit blieben auch nicht aus. Wie zum Beispiel die ersten Brotexperimente, die eher an einen Haufen von Pampe oder an den Inhalt von Rettungsringen erinnerten. Rückblickend schmunzele ich darüber.

 

So was passiert einem Keto-Greenhorn eben!

Rückhalt und Inspiration finde ich bei meiner Familie und meinen Freunden. Ich fühle mich gut und mein allgemeiner Gesundheitszustand hat einen raketenhaften Aufstieg hingelegt. Toi. toi. toi.

An dieser Stelle ein dickes Danke Schön an euch alle!!!

Kerstin


Mein Gästebuch

Es schmeckt euch super? Alles in Butter? Schreibt mir gerne! Hinterlasst mir hier unten einfach einen Gästebucheintrag (hier werden keine Daten abgefragt, ich kann somit keine direkte Antwort geben). Gästebuch eben... :-)

 

Habt ihr Fragen oder möchtet einfach nur einen persönlichen Austausch? Dann schreibt mir doch eine Nachricht an post@kerstins-keto.de oder über den Messenger.

 

Rezeptfragen beantworte ich gerne im Chat direkt unter jedem Rezept :-) so hat jeder etwas davon.

 

Viel Spaß beim genußvollem Keto- Kochen & Backen! Eure Kerstin


Kommentare: 9
  • #9

    Kerstins Keto (Donnerstag, 31 Januar 2019 14:14)

    Hallo liebe Diana,
    ich hoffe, Du schaust hier noch mal auf die Seite :-) ich kann dir hier im Gästebuch keine direkte Antwort geben... schreibe doch einfach direkt an post@kerstins-keto.de oder nutze den Messenger. Ich freue mich wahnsinnig über Dein Kompliment! Danke schön!!!!!
    Liebe Grüße in die Schweiz
    Kerstin

  • #8

    Diana (Donnerstag, 31 Januar 2019 08:12)

    Liebe Kerstin, ersmal ein riesen Komplinent für deine hammermässig tolle Website, ich bin total geflasht, wow. Ich bin via Instagram auf Dich bzw. deine Menüanregung gestossen.
    Seit 3 Wochen ernähre ich mich recht streng ketogen und doch haut es mich immer wieder aus der Ketose :-(. Das ist entmutigend, obwohl ich mein Essen jeden Tag tracke und mir echt schon doof vorkomme da ich praktisch nur noch mit Lebendmittelwaage und Handy (zum tracken) rumlaufe, finde ich den Fehler nicht. Ich esse im Schnitt 75% F, 20% E, 5% K., aber eben mein Körper macht sich ein Spiel draus. Hast Du mir evtl. einen Tipp oder Ratschlag?

    Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz
    Diana

  • #7

    Kerstins Keto (Samstag, 12 Januar 2019 16:26)

    Hi Caro,
    schreibe mir doch bei Fragen eine E-Mail. Das Gästebuch ist ein wenig kompliziert dafür... ich kenne Dr. Bock nicht und betreibe Keto 'nicht' nach ärztl. Anweisung. Gerne tausche ich mich aber mit Dir aus.
    Gruß Kerstin

  • #6

    Caro (Mittwoch, 09 Januar 2019 22:34)

    Hallo Kerstin,
    du kennst sicher Dr Bock, mit dem ich gestern telefonierte. Bin total überfordert, was ich alles nicht mehr essen darf. Ich habe heute Mandelmilch gekauft weil ich keine Hafermilch mehr trinken darf. Dann Leinsamen, Chinasamen und Hanfsamen. Aber hast du einen Tipp für mich, wie ich Brot anders backen kann? Aus was? Wo bekomme ich die her? Wäre sehr dankbar um eine kurze Antwort. Werde mich bei dir umschauen �
    Liebe Grüße Caro

  • #5

    Annakata (Dienstag, 27 November 2018 12:02)

    Good, very good

  • #4

    Kerstins Keto (Donnerstag, 19 Juli 2018 19:15)

    Merci für Deine Zeilen, liebe Susanne :-) Ich schreibe Dir eine Mail mit meinen Tipps und Empfehlungen.

  • #3

    Susanne Kühns (Dienstag, 17 Juli 2018 21:02)

    Liebe Kerstin,
    ich habe auf Anregung von „Du weißt schon wem“ einfach mal reingeschaut und bin begeistert von Deiner so toll gemachten Website, den schönen Photos und anregenden Kommentaren!
    Vielleicht überwinde ich tatsächlich mal meine Trägheit und probiere eines der ansprechenden Rezepte aus, Carl und Johann wären vermutlich begeistert.
    Wo bekomme ich all die exotisch anmutenden Zutaten wie Erythritol?
    Weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße
    Susanne

  • #2

    Kerstin (Dienstag, 06 März 2018 11:05)

    Danke schön für Deine lieben Worte, Corry! Ja, ich erinnere mich gut an die Zeit in Frankfurt :-) mit Sahnequark und Leinsamen, dazu einen Espresso von Chris, auf dem Hocker in Deiner Küche. Chris in Morgenhektik, Liam beim Zähne putzen und Catman auf der Suche nach Spielkameraden... wie die Zeit rast...

  • #1

    Corry (Dienstag, 06 März 2018 03:02)

    meine liebe Kerstin, ich habe ja Deine Ernährungsumstellung so von Kinderschuhen an miterlebt....und immer war ich super neugierig, da ich viel von Keto- Kost gehört habe und total interessiert bin an "heilsamer" Ernährung (auch wenn ich nicht so tapfer und konsequent bin wie Du). Jedenfalls bin ich mächtig stolz auf Dich das Du diese website jetzt umgesetzt hast....und wieder einmal denke ich: Jetzt mach ichs auch- und ....wer weiß....ich fange jetzt erst mal mit dem Brot an :-). Ganz liebe Grüße aus Oregon- du bist großartig!